Korrektur: Testerinnen gesucht! Altersvorsorge-Wissen vom Profi per Video-Kurs

Altersvorsorge ist ein Riesenthema, ob mit 25 oder 50, nach dem Erwerbsleben soll ein Vermögen den Ruhestand versüssen. Aber wie? Womit? Wie schätze ich eine Rentenlücke ein? Viele Fragen, in dem neuen Video-Basis-Kurs gibt es einen Leitfaden vom Profi.

Bevor wir an das breite Publikum gehen, suchen wir ein paar ausgewählte Teilnehmer:innen, die den Kurs vorab einmal durcharbeiten. Willst du dabei sein? 😀

 

Das bekommst du von uns:

* einen kompakten Kurs zur Altersvorsorge zum vergünstigten Preis von nur 99 Euro (anstatt später 189 Euro)

* 1 Jahr Zugang zu den Kursinhalten inklusive aller Updates

* Direkte Antworten von Renate Kewenig bei eventuellen Rückfragen

 

Das würden wir von dir erwarten:

* Du arbeitest den Kurs bis spätestens 28.08.2022 einmal ganz durch.

* Du gibst uns danach dein Feedback zum Kurs z.B. was fehlt noch, was sollte besser sein etc. (schriftlich, telefonisch oder via Video-Call, wie es dir lieber wäre)

* Du schreibst eine Rezension zum Kurs mit Foto und Namensangabe (hier reicht der Vorname, evtl. noch mit dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens und ein kleines Foto), das wir auf der Website www.finanztheke.de, auf der Kursseite sowie in den sozialen Medien verwenden dürften

 

Willst du mit uns gemeinsam das Thema Altersvorsorge angehen? Dann freuen wir uns, wenn wir dich exklusiv als eine der ersten Kursteilnehmerinnen begrüßen dürfen!

Hier findest du alle Details zum Leitfaden „Altersvorsorge leicht gemacht!“:

https://elopage.com/s/finanztheke/Altersvorsorge-kurs

Wenn du von dort auf einen der Button klickst, gelangst du zur Bezahlseite. Weiter unten kannst du dann den Gutschein-Code AV-KURS-99! eingeben und der Preis reduziert sich automatisch auf 99 Euro.

Der Gutschein ist zeitlich begrenzt, first come, first serve!

Danke für Eure Anmeldung!

 

Fragerunde: Neues Service-Format bei Finanzverstand

Gerade in diesen Zeiten fühlen sich viele Menschen unsicher und es kommt zu Kurzschlussreaktionen rund um das Thema Geld.

Die Fragerunde bietet Ihnen 30 Minuten, in denen ich Ihnen Ihre aktuellen Fragen beantworte.

Kosten: 59,–€, Buchung zunächst über das Kontaktformular, gern mit einem individuellen Terminwunsch.

Kommentar zu: ZDF – Die Wahrheit übers Erben

Journalistische Freiheit ist ein hohes Gut, das gilt für die Autoren/ Autorin des Features, das die Wahrheit übers Erben versprach.

Die Sendung enthielt auch viel Wahres: Erb- und schenkungsrechtliche Freibeträge an Kinder von 400.000,–€ zum Beispiel, die alle 10 Jahren jeweils steuerfrei bleiben.
Im Erklärteil von Uwe Ochsenknecht füllte sich ein Kristallglas mit offensichtlich gutem Whiskey schluckweise symbolisch um jeweils 800.000€ alle zehn Jahre. Damit hat ja wohl offensichtlich jedes Elternteil quasi gleichzeitig über einen längeren Zeitraum zu Lebzeiten „mit warmer Hand“ gegeben, steuerfrei.

Wahr ist auch, dass einem sehr kleinen Teil der Gesellschaft der Großteil des Vermögens gehört. Vermögen, dass vor allem in Unternehmen gebunden ist, aber über unterschiedliche Konstruktionen auch das private Vermögen mehrt. Steuergestaltung ermöglicht im Erbfall geringe oder keine Steuerzahlung.
Oder die Tatsache, dass viele Reiche vernetzt sind, unter anderem über ihre Ausbildung, zum Beispiel das Internat Schloß Salem am Bodensee und damit qua Geburt, vom Start weg, Privilegien genießen. Dass mit den Privilegien auch Pflichten und Risiken, zum Beispiel als Arbeitgeber verbunden sind, wird nur im Nebensatz erwähnt.

Grundthema des gesamten Beitrages: Ist es gerecht, reich geboren zu werden, ohne eigene Leistung ein vermögendes Leben zu führen, während der große Rest der Bevölkerung da nie hinkommt?

Beispiele vor allem junger Leute mit Einkommen von 1400 bis 2400 €, in Berufen wie Verkäuferin oder Taxiunternehmer, die kein Vermögen erben, geschweige erreichen werden, stellten den Gegenpol dar: Wahr ist, hohe Mieten und Immobilienpreise verhindern schönes Wohnen oder Eigentumserwerb für viele, gerade in Ballungsgebieten, und nicht alle Eltern haben etwas zu vererben.

Aber mein Eindruck war, hier wird der alte Traum der Menschheit nach Gleichheit zelebriert, schon die politischen Versuche des Kommunismus sind gescheitert. Schön nachzuvollziehen in George Orwell’s “Animal Farm“ – alle sind gleich, aber einige sind gleicher. Böswillig könnte man es auch Anstiftung zum Klassenhass nennen. Oder ist es die gute alte Neiddebatte? Dem Sinne nach: Ich bin so alt wie Du, habe es aber viel schlechter, weil mein Papa nicht reich ist! Das ist ungerecht!

Mit der Gerechtigkeit ist es so eine Sache, es gibt sie nicht. Der Staat versucht, Ausgleiche zu schaffen mit Sozialsystemen, Sparförderung oder hoffentlich bald mal wieder sozialem Wohnungsbau. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Kluft verschärft, auch das ist wahr. Vor allem die Mittelschicht zahlt die steuerliche Zeche, sie kann nicht ins Ausland abwandern oder eine Stiftung gründen. Gerade dort wären Steuerentlastungen sinnvoll.

Wer aber nach dem einfachen Prinzip: Nehmt es den Reichen weg! agiert, wird bald den Wegzug von Arbeitsplätzen beklagen.

Um zum Erben zurück zu kommen: Wir wollen nicht vergessen, dass vorhandenes Vermögen schon mehrfach besteuert ist – Kapitalerträge, Gewinne, Einkommen um nur einige Töpfe zu nennen. Und das gilt für alle Erblasser und Erblasserinnen! Dabei leisten die Reichen auch ihren Beitrag über die bestehenden Besteuerungswege. Abgesehen von Spenden und anderem karitativen Engagement.

Ich stelle mir die Frage, ob der Autor, der im Beitrag oft auf die Netzaktivitäten des Kögelerben verweist, der dort regelmäßig sein schönes Leben postet, ein Neidproblem hat?

Oder hat er verpasst, dass der Wahlkampf schon eine Weile vorbei ist?

 

©Text/ Foto/ Grafik Renate Kewenig, Finanzverstand 2021

„Betongold“ – Teure Preise, billige Zinsen

Im Vermögensaufbau und für die Altersvorsorge steht die Immobilie nach wie vor weit vorn. Die Investition ins eigene Heim ist sofort nutzbar, ein Vorteil, den andere Anlagen so nicht bieten. Gerade die günstigen Zinsen befeuern die Nachfrage, warum Miete zahlen, wenn es dafür schon den Schritt ins Eigenheim gibt. In der Wirklichkeit führt die Lage oft zu gewaltigen Schuldenbergen, das nötige Eigenkapital ist knapp und Corona tut ein Übriges: Die Krise stärkt das Vertrauen in Haus und Hof, aber Wirtschaftslage und möglicher Jobverlust schaffen Probleme. Dazu ein kurzes Gespräch mit regionalen Finanzkollegen mit langer Erfahrung in der Baufinanzierung:

Herr Peters, als Finanzpartner Voreifel befassen Sie und Ihr Kollege Herr Kuchem sich schon lange mit der Finanzierung von Immobilien. Betongold steht seit Jahren ganz oben auf der Liste der Anleger*innen. Wie sehen Sie die Zukunft des Booms?

HP: Ungebrochen anhaltend. Dadurch dass die ältere, sicherheitsorientierte Generation zunehmend Negativzinsen zahlen muss, wird vermehrt in Immobilien investiert. Niedrige Mietrenditen werden in Kauf genommen.

Die Preise gehen inzwischen durch die Decke, wie weit können junge Paare und Familien sich das leisten?

HP: Immer weniger, da die Kaufpreise durch die niedrigen Zinsen nur teilweise abgefangen werden können. Oft geht ein komplettes Einkommen für die Finanzierung drauf, Sicherheitspuffer für Unvorhergesehenes gibt es so gut wie nicht mehr. Alleinverdiener können sich den Immobilienkauf kaum noch leisten.

Inzwischen geht es ja auch um eine Prognose, ob eine Baufinanzierung tragbar ist. Stellt sich da aktuell durch Corona ein Problem?

HP: Ja, weil die Banken eine „spitz gerechnete“ Finanzierung immer kritischer sehen und der Eigenkapitaleinsatz im Verhältnis zum Kaufpreis immer geringer wird oder gar nicht vorhanden ist. Zukünftige mögliche Verdienstausfälle durch weitere Lockdowns werden vermehrt einkalkuliert.

Ich werde gerade in letzter Zeit immer öfter zu Bausparen gefragt. Welche Rolle spielen Bausparverträge heutzutage?

HP: Glücklicherweise eine geringe, obwohl die regionalen Bankenvermehrt dazu übergehen (provisionsbringende) Bausparprodukte in Immobilienfinanzierungen mit einzubauen. Dabei ist eine Bausparfinanzierung, für den Laien wenig durchschaubar, meist die teuerste Finanzierungsvariante.

Vielen Dank für Ihre Meinung!

©Text_ Renate Kewenig, Finanzverstand 2020